Objektiv Test

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Herzlich Willkommen auf Profi-Objektiv.de! Auf dieser Seite stellen wir das passende Kamera-Objektiv vor, indem wir mehrere Modelle vergleichen und deren Vor- und Nachteile vorstellen! Sehen Sie auf einen Blick welches Objektiv zu Ihnen passt und vermeiden Sie einen Fehlkauf!

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Modell

Canon Tele-Zoomobjektiv EF-S

Canon EF-S 55-250 mm

Tamron AF017NII-700 AF

Brennweite

55 - 250 mm

55 - 250 mm

70 - 300 mm

Autofokus

ja

ja

ja

Bildstabilisator

ja

ja

ja

Blende

1:4 - 5,6

1:4 - 5.6 IS II

F/4 - 5.6

Gewicht

375 g

390 g

458 g

Abmessungen

70,0 x 111,2 mm

70 x 108 mm

76.6 x 76.6 x 116.5 mm

 

Einleitung

Die Fotografie bietet vielen Menschen die Möglichkeit sich kreativ auszuleben und die Schönheit der Natur künstlerisch in Szene zu setzen. Bei der Wahl eines passenden Kamera-Objektivs ist einiges zu beachten, um letztendlich Freude am Endergebnis zu haben. Ob Anfänger, Hobbyfotograf oder Berufs-Profi – es empfiehlt sich immer sich vor dem Kauf eines Objektivs ausführlich über dessen Eigenschaften zu informieren. Auf dieser Seite sind jede Menge nützliche Tipps und Hinweise zu finden. Somit kann ein teuer Fehlkauf vermieden werden und es steht der Freude am Fotografieren nichts mehr im Wege. Bei der Wahl vom passenden Objektiv ist es nicht nur wichtig darauf zu achten, dass dieses zur Kamera, die man verwendet passt, sondern, dass es auch hochqualitative Fotoergebnisse liefert. Die umfangreichen Testberichte zu diversen Objektiv-Modellen sollen einen Überblick verschaffen und dafür sorgen, dass die Ergebnisse denen eines wahren Profis entsprechen.

 

Objektiv-Arten

Ein guter Fotograf besitzt für jede Situation das passende Objektiv. Da es für Anfänger oft schwer ist bei der Vielzahl der Objektiv-Modelle den Überblick zu behalten wollen wir hier die diversen Objektiv-Arten vorstellen. Oft besitzt ein Profi-Fotograf von diesen unterschiedlichen Objektiv-Arten gleich mehrere, um in jeder Situation flexibel reagieren zu können.

Standart-Objektiv

Als Standardobjektiv wird ein Objektiv bezeichnet, welches meist anfänglich bei einer Spiegelreflexkamera mitgeliefert wird. Für Anfänger in der Fotografie reicht dieses meist vollkommen aus. Meist ist die Brennweite im Bereich 18 bis 55 Millimeter angesiedelt. Da die kreativen Möglichkeiten mit diesem Objektiv relativ beschränkt sind greifen fortgeschrittene Fotografen somit häufig zu weiteren Modellen, die einen größeren Schaffensspielraum bieten.

Teleobjektiv

Ein Teleobjektiv hat im Gegensatz zu einem Normalobjektiv eine längere Brennweite und einen kleineren Bildwinkel. In der Regel werden Sie dazu verwendet um Objekte in größerer Entfernung zu vergrößern. Man kann sie auf diese Art also näher zu sich heran holen. Im Fotosprachgebrauch besitzt ein Teleobjektiv eine geringe Schärfentiefe. Dadurch kann man das gewünschte Motiv in voller Schärfe abbilden, während der restliche Hintergrund unscharf bleibt. Bei professionellen Spiegelreflexkameras hat man die Möglichkeit das normale Objektiv gegen ein Teleobjektiv auszutauschen. Ein Teleobjektiv bietet somit verschiedenste Möglichkeiten im Bereich der Makrofotografie, in der ein größerer Abstand zwischen Objektiv und Aufnahmeobjekt verwendet wird. Ein Teleobjektiv ist nicht zu verwechseln mit einem Zoomobjektiv, einem Weitwinkelobjektiv und einem Fernobjektiv.

Weitwinkel-Objektiv

Ein Weitwinkelobjektiv wird in der Fotografie ein Objektiv bezeichnet, dessen Bildwinkel deutlich größer ist als der von normalen Objektiven. Während normale Objektive einem Bildwinkel von lediglich 40 bis 50 Grad besitzen hat das Weitwinkelobjektiv einen deutlich größeren Bildwinkel. Hinzu kommt außerdem noch eine kürzere Brennweite. Eine Folge ist das weiter entfernte Gegenstände kleiner abgebildet werden, da der Weitwinkel den Bildmaßstab bei gleicher Motiventfernung verkleinert. Aus diesem Grund haben Weitwinkel-Fotos eine große Schärfentiefe. Man kann ein Weitwinkelobjektiv auch als Gegenstück zum Teleobjektiv bezeichnen. Der lustige optische Effekt zum Beispiel aus Musikvideos von Busta Rhymes, in dem sein Gesicht viel größer als sein restlicher Körper erscheint wird z.B. mit einem Fischaugenobjektiv erzielt. Voraussetzung für das Erstellen von Fotos mit einem Weitwinkelobjektiv sind beispielsweise ein leistungsstarker Sensor, der den Bildeigenschaften gerecht werden kann. Weitwinkelobjektive wiederum lassen sich unterteilen in verschiedenste Abstufungen ihrer Weitwinkel-Eigenschaft. Dies geht vom gemäßigten Weitwinkelobjektiv bis hin zum Super-Weitwinkelobjektiv hin zum Fischaugenobjektiv.

Makro-Objektiv

Ein Makrobjektiv ist ein spezielles Wechselobjektiv, mit dem man die Möglichkeit hat einen besonders großen Abbildungsmaßstab zu erreichen. Dieser kann beispielsweise 1: 2 sein. Diese Abkürzung bedeutet, dass die Abbildung auf dem ab Sensor lediglich halb so groß erscheint wie das Objekt selbst. Makroobjektive besitzen eine besonders geringe Bildfeldwölbung, wie auch eine gleichmäßigere Schärfe über das komplette Bildfeld hinweg. Dabei wird zusätzlich auf eine geringe Verzeichnung geachtet. Eine besondere Eigenschaft von Makroobjektiven ist das Prinzip der Innenfokussierung. Bei dieser Technikändert sich die Baulänge nur wenig, während die Brennweite beim Scharfstellen jedoch nicht konstant bleibt. Während ein normales Kameraobjektiv einen maximalen Abbildungsmaßstab im Bereich von 1:7 bis 1:9 hat ist dieses Verhältnis bei Makroobjektiven ab einem Wert von 1:4 bis hin zu 1:2 oder sogar 1:1 zu verzeichnen.

Zoom-Objektiv

Unter einem Zoomobjektiv versteht man im Allgemeinen ein Objektiv mit einer variablen Brennweite. Bei einem Zoomobjektiv oder auch manchmal Vario-Objektiv genannt bleibt die Bildweite beim Verändern der Brennweite konstant. Die Veränderung der Brennweite kommt bei einem Zoomobjektiv durch das Verschieben von Linsenelementen im Kameraobjektiv zustande. Dies erfolgt entweder durch Drehen oder Verschieben eines Rings am Objektiv oder durch die elektrische Betätigung einer Zoomtaste, wie man sie häufig aus mechanisch gesteuerten Kompaktkameras kennt. Der Vorteil eines Zoomobjektivs ist die Tatsache dass man zwischen verschiedenen Brennweiten variieren kann, ohne dabei oft mehrere schwere Objektive mit sich führen zu müssen, die zudem oft noch sehr teuer sind. Während Anfänger von dieser Möglichkeit gerne Gebrauch machen haben fortgeschrittene Akteure im Bereich der Fotografie dennoch häufig speziellere Ansprüche, die dem Kauf eines speziellen Objektivs rechtfertigen.

Fischaugen-Objektiv

Das Fischaugenobjektiv erfreut sich größter Beliebtheit seit Jahren, häufig in der Unterhaltungsindustrie. Hier spricht man von Brennweiten unter 20 mm. Im Bild vom Fischaugenobjektiv werden gerade Linien gebogen. Ein Fischauge, welches in jeder Bilddiagonale mindestens 180° abbildet besitzt lediglich eine Brennweite von 8 mm. In der Mitte ist das Bild kreisrund und restliche Flächen erscheinen schwarz. Mit einem Fischaugenobjektiv hat der Fotograf die Möglichkeit die Welt völlig anders darzustellen als er sie selber sieht. Während diese Technik durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, z.B. In der Medizin bietet wird sie dennoch häufig in der Kunst angewendet.

 

Tipps für Anfänger

Anfänger sollten sich mit ihrer ersten Kamera mit den Grundlagen der Fotografie vertraut machen. Wer sich eine DSLR anschafft erhält dazu meisten ein simples 18 – 55 mm Objektiv, wie z.B. das Canon EF-S 18-55 mm *. Dies ist für den Anfang absolut ausreichend und man kann damit auch wirklich schöne Ergebnisse erzielen. Alternativ kann man sich direkt für ein Objektiv mit einer größeren Brennweite, wie z.B. das Canon Tele-Zoomobjektiv EF-S 55-250 mm * entscheiden, um direkt eine Art „All-round-Lösung“ zum Fotografieren von nah und fern zu haben. Der Nachteil ist hier nur, dass ein so großes Objektiv eventuell beim Anfang etwas zu groß wirkt und beim freudigen ersten Rumknipsen schon einmal ziemlich nerven kann, da man dann doch eine ziemlich große Apparatur mit sich trägt.

Ich persönlich habe mich für eine Kompromiss-Variante entschieden. Nach langen Überlegungen habe ich zur Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera inkl. EF-S 18-135 mm Objekiv schwarz * gegriffen und bin bisher wirklich sehr zufrieden damit. Der Chip in der Kamera ist nicht all zu alt und dennoch ist die Kamera nicht mehr so teuer wie vergleichbare Modelle in der Qualitätsklasse. Auch die Bedienung und die Anschlüsse der Kamera bieten alles was ich brauche, falls ich in Zukunft einmal einen zusätzlichen Monitor anschließen möchte oder ein besseres Mikrofon.